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EARTH     transformation

„send love to our earth“ trifft „EARTH transformation“

Das Kunstprojekt EARTH transformation hilft der Erde, steht ihr bei ihrem Transformationsprozess zur Seite. Mit stillem, klarem Wasser wird der Boden der Erde genährt, begleitet von indianischen Melodien der Musikerin Karin Tag. 13 Gaia Touch Übungen des Künstlers Pogačnik, Artist for Peace der UNESCO, werden von den Künstlerinnen und ihren Gästen durch geführt. 18 Blüten der „Jungfer im Grünen“ werden nahe jedem Bild als Gabe der Erde überreicht, im Zuge der erdverbundenen, transformierenden, heilenden, harmonischen Hängung.

Seit Menschen säen und Felder bestellen, nehmen sie dem Boden die Fruchtbarkeit. Das Klima wird feindseliger und unberechenbarer, unser Planet windet und krümmt sich in Serienkatastrophen. Obwohl die Krise nur sehr langsam sichtbar und ortsabhängig zu beobachten ist, sind von 2000 bis 2010 3.654 extreme Wetterereignisse gezählt worden. Das sind fünfmal mehr als in den 30 Jahren zuvor. Seit 1970 gibt es den „Tag der Erde“ am 22. April, doch die Demut vor der Natur fehlt. Trotz des internationalen Klimavertrag dem Kyoto Protokoll, schmelzen die Polkappen und die Ozeane versauern. Die wichtigste Schutzmaßnahme: Kohlenstoff in der Erde zu lassen; leave the oil in the soil. Solange pechschwarze Überreste alter Organismen aus den Eingeweiden der Erde geholt werden und um sie in großen Mengen zu verbrennen, ist der Wirtschaft der Fossilenergie kein Ort der Welt tabu. Sie ist schmutzig und zerstört andere Wirtschaft wie Tourismus, Fischerei und Landwirtschaft. Wir sind Teil eines fragilen weltumspannenden Ökosystems. Die von der Natur bereit gestellten Systeme müssen in einer partnerschaftlichen Ethik benutzt werden. Es gelten die „Rechte der Natur“ und die indigenen Landrechte. Alles ist mit allem verbunden. Die Natur ist ein einzelner Organismus. Jeder einzelne Teil des Ökosystems reagiert mit jedem anderen Teil. Natur ist die ganze Welt. Die Lösung für die globale Erwärmung ist nicht, die Welt zu reparieren, sondern uns selbst! 67% des gesamten Stroms in der EU könnten bis 2030 aus erneuerbaren Energien sein, 2050 sogar 96%. Präsident Barack Obama wollte den Meeresspiegel langsamer steigen lassen und den Planeten zu heilen. Angela Merkel meinte: „Das Ziel kann nicht sein, dass Industrieländer ihre Verpflichtungen nur durch Emissionshandel nachkommen und dabei Profit machen.“ Denn Europa ist sauber, aber nur weil es Produktion ins Ausland nach China und Indien verlagert hat. Wir haben eine endliche Welt, verhalten uns aber als wäre sie unerschöpflich, solange wir ein rückwärts gerichtetes Wirtschaftssystem haben.

Die Ausstellung fand am 01.07.2016 im Staatspark Fürstenlager in Bensheim und am 05.08.2016 im Schloßpark in Wiesbaden statt.



Komm mach mit

Alle Übungen sind auf Film zu sehen.

 


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